Die neue Geschäftsstelle wurde am 09. Dezember 2011 offiziell eingeweiht
Geladene Gäste kamen zur Einweihung
„Mit einem großen Teil von Ihnen haben wir am 15. September 2010 auf diesem Grundstück gestanden und den Grundstein für dieses Gebäude gelegt unter dem Motto „Wer seine Zukunft bauen will, muss in der Gegenwart leben“ – Nun, wir haben unsere Zukunft mit diesem schönen neuen Haus gebaut; jetzt gilt es, diese Zukunft auch für den Bauverein erfolgreich zu gestalten!“ begrüßte Vorstand Günter Schwarzmann die Gäste der Einweihungsfeier im Haus des Bauvereins „Am Ennepebogen 1“
Genau 13 Monate hat es gedauert seit der besagten Grundsteinlegung, bis hier das Team des Bauvereins seine Arbeit aufnehmen konnte, bis die Mitglieder in „ihre“ Geschäftsstelle gehen konnten. Günter Schwarzmann erinnerte noch einmal an das Werden und Wachsen.
Gelegenheit beim Schopf gepackt
Jahrelang habe man sich vergeblich auf dem Gevelsberger Grundstücksmarkt nach einem geeigneten Platz für das dringend benötigte neue Haus umgesehen. „Gern haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und dieses Grundstück von unseren Partnern in der GbR Ennepebogen erworben.“ Deshalb sein Dank an eben jene Partner: die AVU, die Sparkasse Gevelsberg und die Stadt Gevelsberg. Sie alle haben den Bauverein nach besten Kräften unterstützt, „so dass auch die statisch und optisch marode Ennepe-Ufermauer vom Bau nicht abhalten konnte“.
Günter Schwarzmann stößt auf die neue Geschäftsstelle an.
Top-Lage für das neue Haus
Dass das neue Haus des Bauvereins in einer Top-Lage der Stadt steht, davon konnten sich die Gäste durch einen Blick aus den großen, lichten Fenstern ganz einfach überzeugen: Der geht über die Wasserstraße, die in naher Zukunft umgebaut und ihren Autobahn-Zubringer-Charakter verlieren soll (versprach der Bürgermeister), das Sparkassen-Finanzcenter, den Ennepestrand, das neue Umspannwerk der AVU zu den bewaldeten Hügeln, die die Stadt umgeben. An deren Fuß sieht man hin und wieder – klein wie eine Märklin-Bahn – die Züge vorbeifahren. In dieses Bild, mitten ins Leben dieser Stadt, haben die Architekten und Stadtplaner Reicher-Haase aus Aachen diesen beeindruckenden Baukörper gesetzt. Eine gelungene „Mischung aus Klassik, Tradition und Moderne“ wie Günter Schwarzmann formulierte. Trotz der Materialien Beton, Glas, Metall hat das Gebäude durch die klassische Ziegelsteinfassade sein lebendiges Gesicht bekommen.
Visionen zahlten sich aus
Die Architektin, Frau Professor Reicher skizzierte in ihrem Grußwort nochmals die fast 10-jährige Entwicklung des Ennepebogens – vom städtebaulichen Wettbewerb bis zur Ausführung. Nach anfänglichen Zweifeln der Politik am Entwurf des Büros Reicher Haase – Gevelsberg sei nicht Düsseldorf – haben sich der Mut und die Visionen der Beteiligten ausgezahlt. Der Bauverein und sein Vorstand haben diesen Mut, diese Visionen und den Glauben an die Zukunftsfähigkeit auch bei der Planung Architektin Prof. Reicher und Christel Lechner
der neuen Geschäftsstelle bewiesen.
Ein Akzent am Ennepebogen
Anerkennung und Dank sagte ihnen dafür auch Bürgermeister Claus Jacobi: Ein Schmuckstück für Gevelsberg, ein Akzent am Ennepebogen nannte er das Haus und blickte einmal über die Grenzen des Mittelzentrums hinaus in die Landeshauptstadt. „Solche Gebäude kennt man sonst nur aus dem Medienhafen in Düsseldorf!“ Der Ennepebogen 1 sei ein Scharnier zur Innenstadt und ein Brückenschlag. Gern folgten die Gäste an diesem Freitag der Einladung des Vorstandes, in dessen Namen Günter Schwarzmann zu einem Rundgang durch das Haus bat. Das Lob der Offiziellen setzte sich durchgängig fort bei den Besuchern. Zu denen zählte übrigens auch die Künstlerin Christel Lechner, die gemeinsam mit Bauverein, Sparkasse und Stadt die fast 4-monatige Ausstellung „Alltagsmenschen“ möglich gemacht hatte.
Lebens-Qualität gewonnen
Zwei dieser Alltagsmenschen waren auch als „Leihgabe“ von Frau Lechner zur Einweihung gekommen. Sie betrachteten von den Balkonen des Hauses das Leben der Stadt, die mit ihnen und dem neuen Haus an Lebensqualität gewonnen hat – freundschaftlich begrüßt und empfangen von den Menschen aus Fleisch und Blut. Alle Redner und Besucher wünschten dem Bauverein in den neuen Räumen und für die Zukunft alles Gute!